In einem bahnbrechenden Schritt verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen am Donnerstag einstimmig die erste globale Resolution zur künstlichen Intelligenz (KI). Die Resolution soll sich laut US-Beamten für den Schutz personenbezogener Daten, die Überwachung von KI-Risiken und die Wahrung der Menschenrechte einsetzen. Die von den Vereinigten Staaten vorgeschlagene und von 121 anderen Nationen, darunter China, unterstützte, nicht bindende Resolution benötigte drei Monate Verhandlungszeit, bis sie finalisiert wurde. Sie betont auch die Bedeutung einer Stärkung der Datenschutzrichtlinien, wie Beamte betonten, die Reporter vor der Annahme der Resolution informierten, berichtete Reuters.

Hochrangige Regierungsvertreter unterstrichen die Bedeutung der Resolution und bezeichneten sie als „das erste wirklich globale Konsensdokument zur KI“. Sie betonten die Notwendigkeit, den technologischen Fortschritt angesichts der rasanten technologischen Veränderungen mit grundlegenden Werten in Einklang zu bringen. Diese Resolution ist Teil einer umfassenderen globalen Anstrengung der Regierungen, die Entwicklung von KI-Technologien zu gestalten. Es wurden Bedenken hinsichtlich des Potenzials der KI geäußert, demokratische Prozesse zu stören, Betrug zu erleichtern und zu erheblichen Arbeitsplatzverlusten zu führen.
In einer separaten Initiative im vergangenen November haben die USA, Großbritannien und mehrere andere Länder das erste detaillierte internationale Abkommen zur Gewährleistung der Sicherheit von KI-Systemen vorgestellt. Dieses Abkommen befürwortete die Schaffung von KI-Systemen, bei denen die Sicherheit von Anfang an im Vordergrund steht. In der Zwischenzeit ist Europa den USA bei der Regulierung von KI einen Schritt voraus: Die EU-Gesetzgeber haben kürzlich ein vorläufiges Abkommen zur Überwachung der Technologie verabschiedet. Dieser Schritt bringt sie der Umsetzung des weltweit ersten Regelwerks für künstliche Intelligenz einen Schritt näher.
Die Annahme dieser Resolution stellt einen wichtigen Meilenstein in den weltweiten Bemühungen dar, einen verantwortungsvollen und ethischen Einsatz von KI zu fördern. Sie unterstreicht, wie wichtig es ist, die Menschenrechte bei der Gestaltung, Entwicklung, Bereitstellung und Nutzung von KI-Systemen zu wahren. Die Resolution erkennt auch das Potenzial von KI-Systemen an, zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen beizutragen. Sie ruft alle Mitgliedstaaten und Interessengruppen dazu auf, auf den Einsatz von KI-Systemen zu verzichten, die gegen internationale Menschenrechtsgesetze verstoßen oder unangemessene Risiken für die Menschenrechte darstellen.
Darüber hinaus richtet sich der Aufruf der Generalversammlung zur Zusammenarbeit an verschiedene Interessengruppen, darunter Staaten, den privaten Sektor, die Zivilgesellschaft, Forschungsorganisationen und die Medien. Diese Zusammenarbeit ist für die Entwicklung umfassender Regulierungsrahmen, die den sicheren und vertrauenswürdigen Einsatz von KI-Technologien wirksam gewährleisten, von entscheidender Bedeutung. Die Einbeziehung der Staaten ermöglicht die Umsetzung von Rechtsrahmen und Richtlinien auf nationaler Ebene, um den Einsatz und Betrieb von KI-Systemen zu regeln.
